Das Oberrheinische Tabakmuseum
mit etwa 1.500 m² Ausstellungsfläche ist in einer alten Zigarrenfabrik
und einem Tabaktrockenschopf untergebracht. In den ursprünglichen Fabriksälen
sind die Einrichtungen so platziert anzutreffen, wie sie im Betrieb aufgebaut
waren. Alle Geräte und Maschinen sind funktionsfähig und zum größten
Teil elektrisch angeschlossen. So könnte in der manuellen, als auch fast
lückenlos in der maschinellen Abteilung die Schnupf-, Kau- und Pfeifentabakproduktion,
sowie die Zigarren- und die Zigarettenherstellung aufgenommen werden. Auch das
Kontor (Büro) ist im ehemaligen Betriebszustand zu besichtigen.
Puppen in Originalkleidung der Jahrhundertwende demonstrieren eindrucksvoll
die Zigarrenherstellung daheim am häuslichen Herd. In der Kuriositätensammlung
sind neben wertvollen Pfeifen, Schnupftabakdosen und Feuerzeugen auch Zigarrenringe
und Tabakaktien aus verschiedenen Ländern ausgestellt. Der Tabakhandel
, die Tabakgeschichte und der Tabakanbau werden durch zahlreiche Gegenständen
dargestellt.
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